WASSERRAHMENRICHTLINIE

 

ZIELE

 

 

Die Ziele der Wasserrahmenrichtlinie sind u.a.:

  • Die Vermeidung einer weiteren Verschlechterung sowie der Schutz und die Verbesserung des Zustandes der aquatischen Ökosysteme und ihrer Auen im Hinblick auf deren Wasserhaushalt: >> Guter Zustand

  • Die Förderung einer nachhaltigen Wassernutzung auf der Grundlage eines langfristigen Schutzes der vorhandenen Ressourcen: >> Flussgebietsmanagement

  • Das Anstreben eines stärkeren Schutzes und einer Verbesserung der aquatischen Umwelt, unter anderem durch spezifische Maßnahmen zur schrittweisen Reduzierung bzw. Beendigung von Einleitungen, Emissionen und Verlusten von bestimmten umweltgefährdenden Stoffen: >> Prioritäre Stoffe

  • Die Sicherstellung einer schrittweisen Verminderung der Verschmutzung des Grundwassers und Verhinderung seiner weiteren Verschmutzung: >> Grundwasserschutz

  • Die ganzheitliche Betrachtung von Oberflächengewässern und Grundwasser sowie der angrenzenden Landökosysteme in Flussgebietseinheiten, die sich, wie am Rhein, häufig über mehrere Staaten erstrecken: >> Flussgebietseinheiten

  • Der integrierte Bewertungsansatz für Oberflächengewässer unter Berücksichtigung biologisch/ökologischer Merkmale in Kombination mit hydrologischen, morphologischen Merkmalen und mengenmäßigen Kriterien sowie der chemischen und chemisch-physikalischen Beschaffenheit: >> Guter Zustand

  • Der kombinierte Ansatz mit einer Begrenzung von Emissionen, d.h. Beschränkungen von Stoffausträgen aus Punktquellen und diffusen Quellen, sowie Immissionszielen, d.h. verbindlich zu erreichende Anforderungen an die Gewässergüte: >> Guter Zustand

  • Die Einbeziehung ökonomischer und sozialer Fragen: >> Wirtschaftliche Analyse

  • die >> Information und Beteiligung der Öffentlichkeit